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Ratgeber Morbus Parkinson

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16. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Parkinson als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im kostenfreien Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  
24. Januar 2014
Für Parkinson-Patienten ist es wichtig, sich ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Daher kann es in manchen Lebenslagen hilfreich oder sogar notwendig sein, dass die Betroffenen auf Hilfsmittel zurückgreifen, da diese den Alltag für die Betroffenen einfacher machen.
  
18. Januar 2013
Experteninterview mit Prof. Dr. Johannes Jörg über Behandlungsstrategien bei Parkinson
  
17. Januar 2013
Menschen, die unter Parkinson leiden, sind gleichzeitig häufig von Impulskontrollstörungen betroffen. Wissenschaftler des Department of Neurology, University of Turku and Turku University Hospital, Finnland, haben nun festgestellt, dass bisher keine aussagekräftigen Daten zur Häufigkeit dieser Erscheinung vorliegen. Bisher wurden nämlich nur Parkinson-Betroffene, die in sekundären oder tertiären Versorgungszentren behandelt wurden, genauer darauf getestet.
  
16. Januar 2013
Bei Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium kann die Wirkung der Medikamente nachlassen. Dann stellen neurophysiologische Therapien wie die sog. Tiefe Hirnstimulation eine gute Behandlungsalternative dar. Das Verfahren kommt bislang an wenigen Universitätskliniken bei langjährig erkrankten und besonders schwer betroffenen Parkinson-Patienten zum Einsatz.
  
Diagnose Morbus Parkinson

Neben einem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient, werden zur Diagnose von Morbus Parkinson auch bestimmte medizinische Untersuchungen durchgeführt. Aufgrund der recht spezifischen Symptome kann der Arzt die Erkrankung i. d. R. schnell erkennen. Die Unterteilung in ein idiopathisches und ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom ist hingegen schwieriger. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom wird zur Diagnose häufig der Levodopa-Test angewandt, dieser gibt allerdings keine gesicherte Auskunft über eine mögliche Erkrankung. Um ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom zu diagnostizieren erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, bei dem der Arzt z. B. nach Vorerkrankungen fragt.

Bei Morbus Parkinson handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen in einem bestimmten Hirnareal, der Substantia nigra, absterben. Da diese Zellen Dopamin enthalten, kommt es in der Folge zu einem Mangel dieses Botenstoffs. Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch vier Hauptsymptome. Zu Beginn der Erkrankung kann es bei den Betroffenen häufig zu einer Bewegungsverlangsamung kommen, mit der Sprech- und Schluckstörungen einhergehen können. Des Weiteren gehören Muskelversteifung, Zittern und Störungen der Halte- und Stellreflexe zu den Symptomen von Morbus Parkinson. Darüber hinaus können weitere Begleitsymptome, wie z. B. Schlaf- oder Blasenfunktionsstörungen auftreten.

 

Da Morbus Parkinson nicht heilbar ist, wird nach Möglichkeiten gesucht, die Symptome der Erkrankung zu lindern. Neben neuen Medikamenten wird auch an einem Impfstoff geforscht, der einem bestimmten Protein entgegenwirkt, dem alpha-synuclein. Eine Reduktion dieses Proteins könnte den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Neben den vier Hauptsymptomen sollen in Zukunft auch die nicht-motorischen Begleitsymptome an Relevanz für die Diagnose eines Morbus Parkinson gewinnen. So soll eine frühzeitigere Diagnose ermöglicht werden, um zu verhindern, dass bereits erste motorische Störungen auftreten. Auch die Therapie der nicht-motorischen Symptome spielt eine große Rolle, damit die Betroffenen besser mit der Erkrankung leben können.