Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Morbus Parkinson

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Morbus Parkinson

Links zu Morbus Parkinson

Deutsche Parkinson Gesellschaft e.V.:
www.parkinson-gesellschaft.de

Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.:
www.parkinson-vereinigung.de

Kompetenznetz Parkinson:
www.kompetenznetz-parkinson.de

Neurologen und Psychiater im Netz:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de

Parkins on line:
www.parkins-on-line.de

Parkinson Selbsthilfe:
www.parkinson-selbsthilfe.de

16. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Parkinson als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im kostenfreien Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  
07. April 2014
Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Für die Entstehung sind Zellsterben und mangelnde Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin verantwortlich.
  
07. April 2014
Die Diagnose von Parkinson ist schon im Frühstadium möglich, lange bevor typische Symptome wie Tremor und Muskelsteifheit auftreten.
  
07. April 2014
Parkinson ist derzeit nicht heilbar. Es existieren jedoch Therapieverfahren, die den Patienten eine verbesserte Bewältigung des Alltags ermöglichen.
  
07. April 2014
Alle zwei Jahre am 11. April erinnert der Welt-Parkinson-Tag die Öffentlichkeit an das Leiden aller an Parkinson erkrankten Menschen.
  

Die genaue Ursache für die Entstehung von Morbus Parkinson ist in den meisten Fällen bisher unbekannt. Parkinson-Syndrome ohne eindeutigen Auslöser werden deshalb als idiopathische Parkinson-Syndrome bezeichnet. Der Arzt unterscheidet verschiedene Formen des Krankheitsverlaufs. Bei den nicht-idiopathischen Parkinson-Syndromen hingegen kann die Ursache i. d. R. ausgemacht und in einigen Fällen auch behandelt werden. Neben Erkrankungen, wie z. B. Gefäß- oder Stoffwechselerkrankungen, können auch bestimmte Medikamente der Auslöser für die Symptome von Morbus Parkinson sein. Sowohl Männer als auch Frauen können an Morbus Parkinson erkranken, die Wahrscheinlichkeit nimmt dabei mit steigendem Alter zu.

 

Diagnose Morbus Parkinson

Neben einem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient, werden zur Diagnose von Morbus Parkinson auch bestimmte medizinische Untersuchungen durchgeführt. Aufgrund der recht spezifischen Symptome kann der Arzt die Erkrankung i. d. R. schnell erkennen. Die Unterteilung in ein idiopathisches und ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom ist hingegen schwieriger. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom wird zur Diagnose häufig der Levodopa-Test angewandt, dieser gibt allerdings keine gesicherte Auskunft über eine mögliche Erkrankung. Um ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom zu diagnostizieren erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, bei dem der Arzt z. B. nach Vorerkrankungen fragt.

Therapie Morbus Parkinson

Bei der Therapie eines Morbus Parkinson kommt es zunächst darauf an, ob der Betroffene an einem idiopathischen oder einem nicht-idiopathischen Parkinson-Syndrom leidet. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom erhält der Patient i. d. R. Medikamente, die den durch die Erkrankung ausgelösten Dopamin-Mangel ausgleichen sollen. Mit dieser medikamentösen Therapie sollte möglichst früh begonnen werden. Befindet sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium stellt die Tiefe Hirnstimulation eine Option dar, bei der sich der Patient einer Operation unterzieht. Beim nicht-idiopathischen Parkinson-Syndrom wird vorwiegend die ursächliche Krankheit behandelt, da dies in den meisten Fällen zu einem Rückgang der Parkinson-Symptome führt.