Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Morbus Parkinson

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GFMK GmbH & Co. KG

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Amtsgericht Köln
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Texte:  Lydia Köper

Fotos, Abbildungen:
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Entstehung: Nosnibor137/Bigstock.com (49265024)
Diagnose: Rido81/Bigstock.com (23596298)
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16. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Parkinson als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im kostenfreien Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  
07. April 2014
Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Für die Entstehung sind Zellsterben und mangelnde Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin verantwortlich.
  
07. April 2014
Die Diagnose von Parkinson ist schon im Frühstadium möglich, lange bevor typische Symptome wie Tremor und Muskelsteifheit auftreten.
  
07. April 2014
Parkinson ist derzeit nicht heilbar. Es existieren jedoch Therapieverfahren, die den Patienten eine verbesserte Bewältigung des Alltags ermöglichen.
  
07. April 2014
Alle zwei Jahre am 11. April erinnert der Welt-Parkinson-Tag die Öffentlichkeit an das Leiden aller an Parkinson erkrankten Menschen.
  
Diagnose Morbus Parkinson

Neben einem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient, werden zur Diagnose von Morbus Parkinson auch bestimmte medizinische Untersuchungen durchgeführt. Aufgrund der recht spezifischen Symptome kann der Arzt die Erkrankung i. d. R. schnell erkennen. Die Unterteilung in ein idiopathisches und ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom ist hingegen schwieriger. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom wird zur Diagnose häufig der Levodopa-Test angewandt, dieser gibt allerdings keine gesicherte Auskunft über eine mögliche Erkrankung. Um ein nicht-idiopathisches Parkinson-Syndrom zu diagnostizieren erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, bei dem der Arzt z. B. nach Vorerkrankungen fragt.

Bei Morbus Parkinson handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen in einem bestimmten Hirnareal, der Substantia nigra, absterben. Da diese Zellen Dopamin enthalten, kommt es in der Folge zu einem Mangel dieses Botenstoffs. Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch vier Hauptsymptome. Zu Beginn der Erkrankung kann es bei den Betroffenen häufig zu einer Bewegungsverlangsamung kommen, mit der Sprech- und Schluckstörungen einhergehen können. Des Weiteren gehören Muskelversteifung, Zittern und Störungen der Halte- und Stellreflexe zu den Symptomen von Morbus Parkinson. Darüber hinaus können weitere Begleitsymptome, wie z. B. Schlaf- oder Blasenfunktionsstörungen auftreten.

 

Therapie Morbus Parkinson

Bei der Therapie eines Morbus Parkinson kommt es zunächst darauf an, ob der Betroffene an einem idiopathischen oder einem nicht-idiopathischen Parkinson-Syndrom leidet. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom erhält der Patient i. d. R. Medikamente, die den durch die Erkrankung ausgelösten Dopamin-Mangel ausgleichen sollen. Mit dieser medikamentösen Therapie sollte möglichst früh begonnen werden. Befindet sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium stellt die Tiefe Hirnstimulation eine Option dar, bei der sich der Patient einer Operation unterzieht. Beim nicht-idiopathischen Parkinson-Syndrom wird vorwiegend die ursächliche Krankheit behandelt, da dies in den meisten Fällen zu einem Rückgang der Parkinson-Symptome führt.